Fuenf hartnaeckige Lernmythen im Faktencheck

Im Internet kursieren unzaehlige Behauptungen darueber, wie man angeblich schneller lernt. Manche halten sich hartnaeckig, obwohl die Forschung sie laengst widerlegt hat. Wir raeumen mit den fuenf haeufigsten Irrtuemern auf.

  • Lerntypen bestimmen den Erfolg. Die Idee, man sei ein visueller oder auditiver Typ, klingt einleuchtend, ist aber wissenschaftlich nicht haltbar. Entscheidend ist, dass die Darstellung zum Inhalt passt, nicht zum vermeintlichen Typ.
  • Multitasking spart Zeit. Das Gehirn bearbeitet anspruchsvolle Aufgaben nacheinander, nicht gleichzeitig. Jeder Wechsel kostet Konzentration. Wer beim Lernen nebenbei chattet, braucht laenger und behaelt weniger.
  • Musik hilft immer beim Lernen. Bei reinen Konzentrationsaufgaben stoert Musik mit Text oft mehr, als sie nuetzt. Ruhige Instrumentalklaenge koennen helfen, ein Lieblingssong mit Gesang lenkt eher ab.
  • Nachtschichten bringen den Durchbruch. Schlafentzug verschlechtert genau jene Prozesse, die das Gelernte festigen. Eine durchgemachte Nacht schadet meist mehr, als die zusaetzlichen Stunden bringen.
  • Talent entscheidet alles. Begabung hilft, doch die richtige Methode und beharrliches Ueben holen mehr heraus, als die meisten glauben. Wer klug lernt, ueberholt oft die scheinbar Begabten.

Wenn Sie diese Mythen hinter sich lassen, sparen Sie nicht nur Zeit, sondern lernen auch entspannter und nachhaltiger.

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